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Geschichte
Die heutige Frankenbahn, die Stuttgart und Würzburg miteinander verbindet, entstand ursprünglich aus den folgenden drei Strecken, die vom Königreich Württemberg und Großherzogtum Baden gebaut wurden:
Württembergische Nordbahn
(Stuttgart - Heilbronn)
Bauzeit: 1846 bis 1848
Odenwaldbahn
(Heidelberg - Mosbach - Osterburken - Würzburg)
Bauzeit: 1862 bis 1866
Untere Jagstbahn
(Heilbronn - Jagstfeld - Osterburken)
Letztere wurde aufgrund eines 1864 geschlossenen Staatsvertrags zwischen Baden und Württemberg zur Verbindung der württembergischen Nordbahn mit der Odenwaldbahn erbaut und zwischen 1866 und 1869 eröffnet.
Der Begriff "Frankenbahn" hat hingegen keine historische Bedeutung, sondern wurde erst ab dem Jahr 1996 im Rahmen der Regionalisierung durch die Deutsche Bahn und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg geprägt.

Streckenkarte der heutigen Frankenbahn. © 3-Löwen-Takt
Heute hat die im Kursbuch als KBS 780 geführte Bahnstrecke nicht mehr die Bedeutung, die sie früher hatte. Während des zweiten Weltkriegs verkehrten hier mehrere wichtige Schnellzüge zwischen Stuttgart und Berlin und nach 1945 zwischen Stuttgart und Hamburg.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Frankenbahn durchgehend elektrifiziert, wie viele andere Bahnstrecken auch, die von Wichtigkeit waren. 1975 war die Elektrifzierung, die 1959 von Süden her begonnen wurde, schließlich abgeschlossen.
Mit Ausnahme eines 3,7 km langen Abschnitts zwischen Züttlingen und Möckmühl ist die Strecke zweigleisig ausgebaut.
Da die Strecke sehr kurvenreich ist, wurde der Fernverkehr jedoch mittlerweile komplett eingestellt. Im Jahr 2001 verkehrte letztmalig der InterRegio "Rennsteig", der eine Fahrt von Stuttgart nach Erfurt ohne Umsteigen ermöglichte. Dies war der letzte planmäßige Fernverkehrszug auf dieser Strecke.
Durch mehrere Faktoren wird dem Güterverkehr auf der Strecke inzwischen ebenfalls nicht mehr die Bedeutung zuteil, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war.
Personenverkehr in der Gegenwart
Die Gesamtstrecke Stuttgart - Würzburg wird im 2-Stunden-Takt von Nahverkehrszügen der Zuggattung RegionalExpress (RE) befahren. Zwischen Stuttgart und Bietigheim-Bissingen ist die Frankenbahn in das Netz der S-Bahn Stuttgart (Linie S5) integriert. Auf dem Streckenabschnitt Stuttgart - Heilbronn verkehren RegionalBahnen (RB), die entweder weiter nach Neckarelz führen oder in Heilbronn enden. Letztere verkehren seit Juni 2005 nur noch montags bis samstags.
Zwischen Heilbronn und Osterburken verkehren ebenfalls RegionalBahnen; ebenso zwischen Lauda und Würzburg, wo Dieseltriebwagen der WestFrankenBahn eingesetzt werden.
Einen Überblick über alle planmäßigen Güterzüge, die derzeit auf der Frankenbahn verkehren, gibt das aktuelle Zugverzeichnis von Nordheim, welches auch die aktuellen Zeiten der Umleitergüterzüge der KBS 770 (Mai bis Oktober 2008) enthält.
Achtung:
Dieses Zugverzeichnis ist aus dem alten Fahrplanjahr (bis Dezember 2008).
Entsprechende Anpassungen wurden bisher noch nicht durchgeführt.
Neben sämtlichen Güterzugleistungen haben sich auch einige Zugnummern im Personenverkehr geändert!

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Wer mehr über diese Bahnstrecke erfahren möchte, kann einen Blick in die Wikipedia werfen, von der auch ich meine Infos für diese Seite zusammengestellt habe.
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